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Geschichte und Politik

Wer wir sind... Der Fachverband Geschichte und Politik ist die Interessenvertretung der Hamburger Geschichts-, PGW- und Gesellschaftslehrerinnen und -lehrer an 

Gymnasien, Stadtteilschulen, Beruflichen Schulen/Schulformen und Grundschulen.

Der Verband setzt sich für die Fächer der historisch-politischen Bildung gegenüber Politik und Öffentlichkeit ein, bietet Fortbildungsveranstaltungen an und arbeitet bei der Entwicklung von Rahmenplänen und Stundentafeln mit.

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Siehe auch Bundesverband https://geschichtslehrerverband.de/

Letzte Aktualisierung: 21. März 2022

Meldungen

Hier finden sich Materialien/Stellungnahmen

zum Krieg in der Ukraine

 

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Diskussion & Anregungen

Politische Bildung für die Demokratie! Positionspapier der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung zum Verhältnis von Politischer Bildung, Demokratiepädagogik und Präventionspädagogik.

Zur Entstehung des Papiers: Innerhalb der DVPB bestand Bedarf nach einer Positionierung der Politischen Bildung zur Demokratie- und Präventionspädagogik. Hintergrund waren bildungspolitische Entwicklungen wie eine zunehmende "Versicherheitlichung" Politischer Bildung und vornehmlich projektbasierter Bildungsförderungen, die häufig zu sehr im Bereich des sozialen Lernens angesiedelt und zu wenig  auf langfristige politische Bildungsprozesse hin ausgelegt sind. Auf einer Klausurtagung des Erweiterten Bundesvorstands der DVPB wurden alle Landesverbände in einen partizipativen Entwicklungsprozess eingebunden, an dessen Ende das nun veröffentlichte Positionspapier steht. 

Positionspapier - DVPB Politische Bildung für die Demokratie
DVPB Politische Bildung für die Demokra[...]
PDF-Dokument [426.6 KB]

 

 

 

Zum Mord an Samuel Paty

27. Oktober 2020 – Schreiben von Dr. Peter Stolz (Vorsitzender, Verband der Geschichtslehrer Deutschlands Landesverband Berlin e.V.)

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Reaktion auf den Tod von Samuel Paty sprachen mich in Berlin viele Kolleginnen und Kollegen aus unserem Landesverband an. Der Berliner Vorstand und einige Verbandsmitglieder verständigten sich dann in den Herbstferien, eine Berliner Erklärung dazu zu verfassen, da wir glauben, dass zusätzlich zur Bundeserklärung auch die Situation in Berlin fokussiert werden sollte, da in Berlin eine Metropolensituation herrscht, die vielleicht ähnlich in Hamburg, Köln, Dortmund oder in anderen Metropolen vorhanden sein könnte:

 

Lehrerinnen und Lehrer werden, wenn Sie bestimmte Inhalte im Unterricht in Berlin besprechen möchten, von verschiedenen Schüler- oder Elterngruppen angesprochen, bedrängt, in sozialen Netzwerken angeprangert oder direkt persönlich beleidigt: Immer wieder handelt es sich um das Thema RELIGION und hier vor allem um die Behandlung des ISLAM im Unterricht.

 

Wir wollten in Berlin klarstellen, dass keine religiöse Gruppe in Deutschland und schon gar nicht in Berlin - Bremer Religionsklausel gilt noch für Berlin und Bremen, das Grundgesetz, die Berliner Verfassung, das Schulgesetz, die Rahmenlehrpläne oder die SchiC in Frage stellen können, missachten können oder "Alternativ"-Angebote aus dem Scharia-Bereich benutzen können, weil sie glauben, dass ihre religiösen Gefühle beleidigt werden.

 

Bei aller differenzierten, pädagogischen Behandlung dieser Problemlage muss eines klar sein, religiöse Gefühle oder ein privates Anliegen, seine Religion im öffentlichen Raum, also in der Schule ausleben zu können, können nicht dazu führen, dass Lehrinhalte, Methoden, Kompetenzorientierung oder Medienbildung aufgrund dieser privaten Religionsausübung in Frage gestellt oder verweigert werden können.

 

Da die Situation in Berlin aber mittlerweile in einigen Schulen "KRITISCH" ist, haben wir vom Vorstand die BERLINER ERKLÄRUNG verfasst, um hier Klarheit zu schaffen und um auch an das LISUM (= Landesinstitut Berlin/Brandenburg) und Senbjf (Berliner Bildungsverwaltung) zu signalisieren, dass endlich etwas geschehen muss, jenseits von Trauerreden - versteht mich nicht falsch, TRAUER ist die einzig richtige Reaktion auf den Tod von Samuel Paty - aber dabei können wir nicht stehen bleiben, sonst betrauern wir vielleicht bald eine zweite Kollegin/einen zweiten Kollegen - hier muss sich endlich etwas ÄNDERN.

 

Ich bin mir darüber im Klaren, dass die Situation mittlerweile "heiß" ist und sicherlich sehr kontrovers diskutiert werden wird, aber dazu soll mein Gastbeitrag beim TAGESSPIEGEL auch anregen, zur kontroversen Diskussion und möglichen Anbahnung von Lösungsmöglichkeiten.

 

Zweiter Punkt: Wir vom LV Berlin organisieren vor allem sehr stark Gedenkstättenfortbildungen und sind auf diesem Gebiet aktiv. Das o.g. Problem muss oft auch mit dem immer stärker sich manifestierenden Antisemitismus in Berliner Schulen verknüpft werden: Viele Jugendliche muslimischer Prägung zeigen hier einen gewissen - oft sehr laxen und ins Lächerliche ziehenden - Grund-Antisemitismus, oft auch, da die Lerngruppen HOMOGEN sind, d.h., von 30 Schülerinnen und Schülern sind 30 mit muslimischer Prägung.

Auch in diesem Zusammenhang sollten wir in Weimar diskutieren, wie wir vom Verband hierv noch deutlicher ein Zeichen setzen können und vor allem - jenseits von Sympolitik à la Steinmeier - wirklich Veränderungen anbahnen könnten oder Wege dorthin ebnen könnten und wer unsere Ansprechpartner sein könnten.

 

Beste Grüße

Dr. Peter Stolz

 

Anregung - 'Wissenskanon' für den GU
Anregungen des Kollegen Dr. Behrens
IReinhard Behrens,: Ich werfe einen Stein ins Wasser
Ist Kompetenzorientierung ein Gegensatz zu gesichertem, verbindlichem Grundwissen in allen Fächern? Muss das so sein? Soll das so bleiben? Das neue rot-grüne Koalitionsabkommen von 1920 gibt p. 135 eine klare, für manche unerwartete Antwort: „Die Bildungspläne (…in allen Fächern) sollen so überarbeitet werden, dass die Kompetenzorientierung (…) durch Kerncurricula ergänzt wird, um ein gemeinsames Grundwissen zu erreichen.“ (S. 135).
Dies ist für mich eine überfällige, weise Entscheidung, für den gesellschaftlichen Zusammenhang, für Aufwertung des Faches Geschichte, ggf. auch für PGW. Deshalb habe ich im Corona-Zwangsruhestand einen www.wissenskanon-geschichte.de geschrieben
WISSENSKANON GESCHICHTE 22.02.2021.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

Treffen mit Schulsenator Ties Rabe (Januar 2020)

Am 17.01.2020 fand das Gespräch mit Schulsenator Ties Rabe in der Behörde für Schule und Berufsbildung. Von der Seite des Fachverbandes Geschichts-und Politiklehrer nahmen folgende Vorstandsmitglieder teil: Dr. Helge Schröder (1. Vorsitzende), Franziska Frisch (2. Vorsitzende), Michael Frölich, Stefan Hamm und Natalia V. Wohlgemuth; von Seiten des Senators seine persönliche Referentin, Frau Brandt, sowie der Leiter des Referates Gesellschaft in der BSB, Herr Dr. Fuchs teil.

Im Mittelpunkt des vom Fachverband initiierten Gesprächs stand das Thema „Herausforderungen für den Politik- und Geschichtsunterricht (Antisemitismus, Demokratiepädagogik, Geschichtswissen) an Hamburger Schulen. Der Austausch verlief in einer angenehmen Atmosphäre. Die Kernforderungen des Verbandes (alle SuS sollen in der Oberstufe PGW durchgängig belegen müssen; alle SuS sollen in der Oberstufe Geschichte zwei Semester belegen müssen, Geschichte und PGW müssen in der Sek. I von der Stundenzahl verlässlich abgesichert werden, d.h. Geschichte ab Klassenstufe 6 zweistündig und PGW ab Klassenstufe 8 zweistündig; an den beruflichen Schulen soll das Fach „Wirtschaft und Gesellschaft“ in „Politische Bildung“ umbenannt werden, es wird ein neuer Lehrplan für das Fach „Politische Bildung“ entwickelt; im Lernbereich Gesellschaftswissenschaften muss die Erteilung fachfremden Unterrichts abgestellt werden; der Lernbereich muss durchgängig vierstündig in der Stundentafel verankert werden; für das Zentralabitur wäre eine Kooperation mit einem großen Flächenland anzustreben) wurden dem Schulsenator erläutert, dieser äußerte Verständnis und stellte insbesondere Fragen zur Stundentafel in Gymnasien und Stadteilschulen sowie zum PGW-und Geschichtsunterricht. Der Wiedereinführung einer Belegungsverpflichtung von PGW und Geschichte in der Studienstufe sowie der Absicherung einer Mindestzahl an Geschichts- und PGW-Unterrichtsstunden in der Sekundarstufe I stand der Senator positiv gegenüber. Ties Rabe freute sich darauf, mit dem Fachverband im Gespräch zu bleiben.

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Teilnehmer der GV- und HV-Sitzung in Köln vom 20. bis zum 22. September 2019

 

Vom 20. bis zum 22. September 2019 tagten der geschäftsführende und der Hauptvorstand des Geschichtslehrerverbandes in Köln. Dabei ging es nicht nur um aktuelle Herausforderungen für den Geschichtsunterricht, der Vorbereitung von Tagungen zur DDR-Geschichte und zum Antisemitismus sowie einer Publikation zum sprachsensiblen Geschichtsunterricht, sondern auch um die Vorbereitung von Sektionen auf dem Historiktertag in München und der Weiterentwicklung der erfolgreichen Zeitschrift “Geschichte für heute”.

Die Landesvertreter haben sich u.a. mit aktuellen Fragen des Geschichtsunterrichtes, der Vorbereitung des Historikertages in München, Kooperationen im Bereich von Antisemitismusprävention und sprachsensiblen Geschichtsunterricht beschäftigt.

Rede von Saul Friedländer zum 27. Januar 2019

(Gedenkstunde des Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus, 31.01.2019)

Unter diesem Link ist die mp3-Datei abrufbar und herunterladbar / www.bundestag.de

Offizielles Schreiben der Körber-Stiftung

zur Auseinandersetzung um die Stundentafel Geschichte in der Sek. I des Gymnasiums in NRW

 

Schreiben an Schulministerin Gebauer
191117_Schreiben Schulministerin Gebauer[...]
PDF-Dokument [823.1 KB]

Politikunterricht in und für Hamburg am 29.11.2018 im Rathaus Hamburg

Alle Bildrechte bei Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg 

Materialien aus den Workshops sowie zum Eröffnungsvortrag!

 

Weitere Berichte und Materialien folgen!

 

Video der Bürgerschaftskanzlei 

Materialien aus den Workshops

Recht und Rechtsprechung in Hamburg
Schoenfeld - Recht und Rechtsprechung in[...]
PDF-Dokument [127.1 KB]
Die Hamburger Polizei
Material Polizei als Thema im Unterricht[...]
PDF-Dokument [2.4 MB]
Bürgerschaft, Senat, Gerichte – Unabhängigkeit UND Zusammenspiel?
Workshop.key.pdf
PDF-Dokument [3.3 MB]
Agendasetting durch Medien – zwischen Berichterstattung und Manipulation?
4 Dokumente - jeweils auch als word und pdf!
FB_Fachtag PGW_2018_BAMF_U-Mat.docx
Microsoft Word-Dokument [544.1 KB]
FB_Fachtag PGW_2018_G20_U-Mat.docx
Microsoft Word-Dokument [1.4 MB]
FB_Fachtag PGW_2018_G20_U-Mat.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

Material zum Eröffnungsvortrag und Podium

Beutelsbacher Konsens - Grammes
Beutelsbacher Konsens Bürgerschaft.pdf
PDF-Dokument [146.6 KB]
Thesen zum Beutelsbacher Konsens - Grammes
Thesen Tilman Grammes zum Beutelsbacher [...]
PDF-Dokument [88.1 KB]

Weiterführende Links zum Thema

HISTORIKERTAG in Münster - Anmeldungen

https://www.historikertag.de/Muenster2018/

 

 

Und hier findet sich das Programm / 25.-28. September 2018

 

https://www.historikertag.de/Muenster2018/sektionen/

Programmheft Historikertag Münster 2018
ht18_programmheft_screen.pdf
PDF-Dokument [6.3 MB]

Gemeinsame Erklärung des VHD und des VGD zum Schulfach Geschichte

 

Gemeinsame Erklärung des VHD und des VGD zum Schulfach Geschichte

Veröffentlicht am 26. September 2016 von admin

beschlossen am 22.9.2016 in Hamburg

1. Geschichtsunterricht ist unentbehrlich.

Angesichts der aktuellen politischen, ökonomischen und sozialen Verwerfungen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene muss eine Gegenwartsorientierung auf breiten historischen Bezügen, Vergleichen und Reflexionen beruhen. Der Geschichtsunterricht gewährleistet deren Vermittlung.

2. Genügend Zeit ist notwendig.

Guter Geschichtsunterricht setzt eine angemessene Unterrichtszeit voraus. In den letzten Jahren hat aber der Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I in vielen Bundesländern zum Teil erhebliche Kürzungen hinnehmen müssen. Er sollte auf allen Klassenstufen der Sekundarstufe I mit zwei Stunden vertreten sein.

3. Die Fachlichkeit ist zu sichern.

Die Ziele, Denk- und Arbeitsweisen des Faches müssen verlässlich im Unterricht vermittelt werden. Nur eine entsprechende fachliche Qualifikation der Lehrkräfte kann dies erreichen.

4. Ein breites Spektrum des Faches Geschichte sichert die Qualität.

Der Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe II sollte einschlägige Themen, Fragen und Herangehensweisen aus einem breiten Spektrum des Faches, darunter auch ausgewählte Gebiete aus vormodernen Epochen, berücksichtigen, um eine gehaltvolle historische Aufklärung zu erreichen.

5. Geschichte ist ein Denkfach.

Geschichtsunterricht soll Schülerinnen und Schülern ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein vermitteln. Genau darauf zielt eine richtig verstandene Kompetenzorientierung. Die Schülerinnen und Schüler sollen an den historischen Inhalten wichtige Denk- und Arbeitsweisen des Faches erlernen und den öffentlichen Umgang mit Geschichte reflektieren können. Auch dafür ist die Beschäftigung mit einem breiten Spektrum relevanter Themen geboten.

Im Übrigen verweist der VGD auf die Erklärungen von Hannover (2015) und Marburg (2013).

Links

Kurzmeldungen

Heinrich Freiherr v. Hoyningen- Huene: Briefe aus dem Feldzug in Frankreich, Mai bis Juni 1940

--Didaktische und inhaltliche Aspekte--

Erklärung des Verbandes der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e. V. zum Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober und israelbezogenem Antisemitismus in Deutschland 

Nahost-Erklärung des VGD.pdf
PDF-Dokument [42.9 KB]

Schütz ich mich - schütz ich Dich!

 

 Sozio-moralische und politische Lernwege einer "Generation Corona"

 

 

Benzmann/Grammes. Schütz ich mich - schütz ich Dich! Sozio-moralische und politische Lernwege einer "Generation Corona". In: Politische Bildung. 4/2020. S. 34-39.

 

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Politische Bildung für die Demokratie

Positionspapier DVPB

Positionspapier - DVPB Politische Bildung für die Demokratie
DVPB Politische Bildung für die Demokra[...]
PDF-Dokument [426.6 KB]