Rückschau / ältere Beiträge

Unser Einsatz war erfolgreich!

Am 16. Dezember 2015 erhielt Frau Fleischer die Nachricht, dass die Archivpädagogenstelle erhalten bleibt.

Dies wurde u. a. auch ermöglicht durch die eingereichten Unterschriftisten des Fachverbandess und vieler LehrerInnen und SchülerInnen.

Ihnen allen vielen Dank!

Petition

Für den Erhalt der Archivpädagogenstelle am

Staatsarchiv Hamburg.

Auf der Tagung "Hamburg im Geschichtsunterricht" haben wir unsere Petition für den Erhalt der Archivpädagogenstelle am Staatsarchiv Hamburg gestartet und 86 Lehrer, Hochschuldozenten und Mitarbeiter des Hamburg Museums haben für den Erhalt der Stelle unterschrieben.

Wir haben die orginal Unterschriftenlisten mit Anschreiben an Herrn Dr. Pelikahn von der Kulturbehörde gesendet,

eine Kopie der Unterschriftenliste ging an Herrn Staatsrat Dr. Voges von der Behörde für Schule und Berufsbildung.

In unserem Anschreiben bitten wir beide Behörden gemeinsam einen Weg zu finden, um die Archivpädagogenstelle zu erhalten.

 

Zeigen Sie und Ihre Kollegen mit Ihrer Unterschrift,

dass Sie für den Erhalt der Archivpädagogenstelle und damit auch den Erhalt des außerschulischen Lernorts Staatsarchiv sind. 

Wo sonst kann man hamburgische Geschichte

so lebensnah erfahrbar machen?

 

Wie gehts? Ganz einfach: Drucken Sie die Unterschriftenliste (s. u.) aus und senden Sie die unterschriebene Liste an uns bzw. direkt an den Schulsenator.

 

Schülerpetition

 

Auch Ihre Schüler können mit Ihrem Erfahrungsbericht und Ihrer Unterschrift teilnehmen und damit zeigen, dass auch Sie für den Erhalt der Archivpädagogenstelle in Hamburg sind. 

 

Vorlage Protestbrief
Vielen Dank an eine Kollegin von der Heinrich-Herzt-Schule, die uns freundlicher Weise diese Protestbriefvorlage zugesendet hat.
Vorlage Protestbrief Einsparung Archivpä[...]
Microsoft Word-Dokument [37.5 KB]
Petition für den Erhalt der Archivpädagogenstelle im Staatsarchiv Hamburg
Unterschriftenliste für Leher, Pädagogen bzw. Hochschuldozenten
Petition_Für den Erhalt der Archivpädago[...]
PDF-Dokument [371.3 KB]
Schülerpetition
Diese Vorlage ist als Orientierung bzw. Anregung gedacht. Sie können auch mit dem Logo Ihrer Schule die Petition erstellen.
Petition_Schülerpetition.pdf
PDF-Dokument [282.2 KB]

Hamburg im Geschichtsunterricht

 

Information zu den Sektionen

 

Hamburg im Mittelalter:

Das Mittelalter ist Thema in Klasse 7. Für viele Schüler ist es sehr spannend: Sie erwarten die Beschäftigung mit Rittern,  Kriegszügen und Seeräubern.  Die Lernziele geben dies nur teilweise wieder. Doch zu den  Themen „Städtegründungen und Leben in der mittelalterlichen Stadt“  und „Hanse“ kann man die Interessen der Schüler sehr schnell wecken, wenn man Unterricht mit Bezug zu ihrer Heimatstadt anbietet. Dazu gibt es vielerlei Ansätze: Die doppelte Stadtgründung als Bischofs- und Herzogsstadt, der gefälschte Freibrief, das Leben in den Zünften, die Macht der Kaufleute und Ratsherren, Lebenszeugnisse von Pilgerinnen, Mägden und Nonnen finden sich in den Quellen aus der Zeit von 832 bis 1529.

In diesem Workshop wird Prof. Jürgen Sarnowsky über die wichtigsten Forschungsansätze zur mittelalterlichen Geschichte Hamburgs berichten und Dr. Silke Urbanski wird Quellen und Unterrichtsmaterial vorstellen, mit dem man inhaltsstarken schülerorientierten Unterricht gestalten kann. Gemeinsam sollen in dem Workshop Möglichkeiten zur Einbindung Hamburger Themen in den Schulunterricht aufgezeigt werden.

Prof. Dr. Jürgen Sarnowsky ist Professor für mittelalterliche Geschichte in Hamburg, unter anderem Arbeitsschwerpunkten Stadtgeschichte, Ritterorden, Bildungsgeschichte, Geschichte Englands und der spätmittelalterlichen Entdeckungsreisen.

Dr. Silke Urbanski ist promovierte Mittelalterhistorikerin mit dem Schwerpunkt Regionalgeschichte und Klostergeschichte, Lehrerin und Autorin.

 

Hamburg in der Industrialisierung

Die wirtschaftliche Entwicklung der Hafenmetropole Hamburg im 19. und frühen 20. Jahrhundert weist einige Besonderheiten auf: Die starke Dominanz des Handels, die verspätete Einführung der Gewerbefreiheit (1865) und der späte Zollanschluss (1888) führten dazu, dass die Industrialisierung später als in vielen anderen Städten und Regionen einsetzte. Nachdem erste Industriebetriebe vor allem in den Nachbarstädten Altona-Ottensen, Wandsbek und Wilhelmsburg entstanden waren, entwickelte sich seit den 1860er Jahren auch in Hamburg eine moderne Industrie. Die negativen sozialen Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels führten zugleich dazu, dass Hamburg zu einer Hochburg der Arbeiterbewegung wurde.

In diesem Workshop wird Dr. Dirk Brietzke über die wichtigsten Forschungsansätze zur Industrialisierung und Moderniserung Hamburgs berichten. Frau Stephanie-Andrea Fleischer wird mit Hilfe von Archivalien den Wandel der Hygiene zur Zeit der Industrialisierung verdeutlichen. Aufgearbeitete Quellen und Unterrichtsmaterialien sowie die Einbindung in den Hamburger Schulunterricht wird von Frau Frisch aufgezeigt.

Dr. Dirk Brietzke arbeitet an der Universität Hamburg mit dem Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte.

Frau Stephanie-Andrea Fleischer arbeitet als Archivpädagogin im Staatsarchiv Hamburg.

Frau Franziska Frisch ist Gymnasiallehrerin an der Stadtteilschule Süderelbe und zweite Vorsitzende des Fachverbandes Geschichte und Politik.

 

Die Sechziger Jahre in Hamburg

Die neuere Forschung zur Geschichte der Bundesrepublik hat das langlebige Bild von den 1950er Jahren als vorwiegend restaurative und bleierne Zeit ebenso revidiert wie die vermeintliche Konturenlosigkeit und Blässe der 1960er Jahre, die allenfalls mit dem Fokus auf „1968“ eine Debatte wert schienen. Inzwischen werden die „Sechziger Jahre“ (der Zeitraum vom letzten Drittel der 1950er Jahre bis etwa 1973/74) als fundamentale Umbruchzeit charakterisiert, in der die westdeutsche Gesellschaft von einem erheblichen Demokratisierungs- und Liberalisierungsschub, von tiefgreifenden Veränderungen in Lebensstil und politischer Kultur gekennzeichnet war. Markante Ereignisse dieser Zeit sind mit Hamburg verbunden: etwa die „Spiegel-Affäre“, die Entdeckung der „Beatles“ oder die Protestaktion „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“.

In diesem Workshop wird Prof. Rainer Nicolaysen über neuere Forschungen zu diesen „dynamischen Jahren“ berichten und dabei auf Hamburger Ereignisse eingehen. Dr. Joachim Wendt wird Unterrichtsideen vorstellen, mit denen die sechziger Jahre in Hamburg im Unterricht behandelt werden können.

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg, Leiter der dortigen Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte sowie Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte.

Dr. Joachim Wendt ist Lehrer am Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer sowie Wettbewerbsbeauftragter am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.

 

 

Diskussionsrunde mit dem Bundestagspräsidenten 

 
Am 18. September  2014 wird eine Kooperationsveranstaltung der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, Berlin, des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, des Hamburger Fachverbandes für Geschichte und Politik und der Patriotischen Gesellschaft stattfinden mit Dr. Norbert Lammert, dem Bundestagspräsidenten, zum Thema „Politische Kultur in Europa - Wie weit trägt die gemeinsame Werteordnung in der Krise?“  Die Diskussionsveranstaltung wird um  17.00  in der  Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg, beginnen.
 
Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und den Fachverband für Geschichte und Politik Hamburg kooperieren eng, um Veranstaltungen zur politischen Bildung in Hamburg für junge Leute zu organisieren. 2013 gelang es dem Fachverband Geschichte Politik  Hamburg, die Schwarzkopf-Stiftung, Berlin,  die sich wie kaum eine andere in Deutschland für die politische Bildung von jungen Leuten einsetzt, zu bewegen eine Veranstaltung zur politischen Bildung in  Hamburg  zu ermöglichen. Die Schwarzkopf-Stiftung war lange Jahre in Hamburg ansässig, bevor sie nach Berlin verlegt wurde, und hat daher noch besondere Beziehungen zu Hamburg.  Leider  sagte  der Bundestagspräsident im Frühjahr dann die Veranstaltung im Frühjahr kurzfristig ab. Wir freuen uns aber,  dass die ausgefallene Veranstaltung nun doch noch durch die intensiven Bemühungen des Fachverbandes  Geschichte Politik Hamburg stattfinden wird. Das Thema  ist angesichts der aktuellen Krisen noch gewichtiger geworden. Sicherlich werden die aktuellen Probleme auch nicht aus der Diskussion ausgeklammert werden.  
Die ursprünglich im Landesinstitut geplante Veranstaltung der Schwarzkopf-Stiftung Berlin mit dem Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert  wird nun in der Patriotischen Gesellschaft stattfinden. Der Großteil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind junge Leute und auch  Lehrkräfte  aus dem Schulbereich, ca. 220 Personen. Diese Teil wird für den Fachverband Geschichte und Politik Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Referat Gesellschaft am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung organisiert. 44 Schulen und Bildungsinstitutionen (Gymnasien, Stadtteilschulen, Berufliche Schulen und andere Bildungsinstitutionen)  sind auf beteiligt. Insgesamt sind es ca. 275 Teilnehmende. Wir freuen uns über eine hoffentlich  interessante Begegnung am Donnerstag für die politische Bildung in Hamburg.
 
 

 

Neuigkeiten

Hamburg-Geschichtsbuch

 

http://geschichtsbuch.hamburg.de/

Zeitzeugengespräche

Angebot der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Auslegeblätter ZzG Mai 2017.pdf
PDF-Dokument [247.4 KB]

"Geschichtsunterricht: Orientierung in stürmischen Zeiten"

 

Positionspapier des Geschichtslehrerverbandes NRW
VGD NRW Paper 2017.pdf
PDF-Dokument [216.6 KB]

Reformation reloaded?

500 Jahre Thesenanschlag Martin Luthers.
Eine fächerübergreifende Tagung zur Bedeutung der Reformation für den Unterricht
Freitag, 12. Mai 2017
Anmeldung unter TIS bis zum 20. April:

https://tis.li-hamburg.de/web/guest/catalog/detail?tspi=40126_

Historikertag 2018 in Münster

Vorbereitungen haben begonnen - mehr unter

http://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=8637

Lehrerfortbildung zum deutsch-polnischen Geschichtsbuch - neuer Termin: Freitag, 16. Juni 2017, 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

 

Neue Inhalte, neue Didaktik, neue Methoden? Das binationale deutsch-polnische Geschichtsbuch als Chance für einen europäischen Geschichtsunterricht

Jetzt unter TIS anmelden:

https://tab85bcb7.emailsys1a.net/c/181/1061432/140/0/557158/323/25836/01ae0f7c62.html

 

Lesereise „Kriegskinder – historische und gegenwärtige Perspektiven“
Harald Hinsch und Aleksander Kovarski berichten an Hamburger Schulen  23. Mai 2016

 

Zeitzeugen im Unterricht

Angebot für Mitglieder des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.: Geschichtsbuch als deutsch-polnisches Kooperationsprojekt:

Gemeinsam Geschichte schreiben: Das möchte das neue Geschichtsbuch für die Schule „Europa – Unsere Geschichte“.

Ein Exemplar für 50% des Verkaufspreises 24,80€ - Bestellungen unter:

 

Ausstellung zum Vernichtungsort Malyj Trostinez auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion in Erinnerung an die Deportation von Hamburger Juden nach Minsk vor 75 Jahren / Möglichkeit eines Zeitzeugengesprächs.

Mehr unter:

Fortbildungen / Seminare / Angebote für den Unterricht

 

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Fortbildungsseminare in Auschwitz & Majdanek

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